von Daniele Baggiani
Historischer Hintergrund
Zu Weihnachten 1944 war die Garfagnana Schauplatz des Unternehmens „Wintergewitter“, einer gemeinsamen Offensive deutscher Truppen und der Italienischen Sozialrepublik (RSI) gegen die alliierten Stellungen im Serchio-Tal. Dieser Angriff, auch „Weihnachtsoffensive“ oder „Schlacht in der Garfagnana“ genannt, war die letzte bedeutende Aktion der Achse an der italienischen Front. Das Unternehmen begann in der Nacht vom 25. auf den 26. Dezember mit einem Überraschungsangriff auf die amerikanischen Stellungen in der Gegend. „Diese Nacht war der Beginn eines Albtraums für die Zivilbevölkerung und für die alliierten Soldaten, überrascht in einem Abschnitt, der bis dahin relativ ruhig gewesen war.“ Die deutschen und italienischen Truppen hofften, mit diesem Angriff einen bedeutenden strategischen Vorteil zu erringen. Man dachte daran, bis Lucca und vielleicht sogar bis Livorno vorzustoßen. Das unmittelbare Ziel war gewiss, die Alliierten zu zwingen, ihre Kräfte entlang der Gotenstellung umzuverteilen und so ihren Vormarsch nach Norden, auf Bologna, zu verlangsamen; die Amerikaner lagen seit etwa zwei Monaten an der Front der Gipshügel fest, 25 km vor Bologna. Heute lässt sich sagen, dass die Offensive ihre Wirkung hatte: Sie zwang die Alliierten, ihre Offensive nach Norditalien erst im Frühjahr wieder aufzunehmen. Obwohl von der traditionellen Geschichtsschreibung unterschätzt, ist das Unternehmen „Wintergewitter“ ein wichtiges Ereignis, um die vielschichtigen Abläufe des Krieges an der italienischen Front zu verstehen. Die Wahl der Garfagnana, einer bergigen und schwer zugänglichen Region, spiegelte die Absicht der Achse wider, das Gelände zu ihrem Vorteil zu nutzen. Das widrige Wetter und das zahlenmäßige Missverhältnis der Kräfte machten das Unternehmen jedoch äußerst schwierig. Zeitgenössische Quellen berichten: „Den Kräften der Achse gelang zunächst der Durchbruch, doch bald saßen sie zwischen logistischen Schwierigkeiten und der raschen alliierten Reaktion fest.“ Die Ziele der Achse – die Alliierten abzulenken und Zeit für die Verteidigung in Norditalien zu gewinnen – stießen auf eine überlegene Reaktion, die mit starken Verstärkungen in nur vier Tagen die verlorenen Stellungen zurückgewann. Ein für die Gegend äußerst schwerer Kampf, der in der Zivilbevölkerung tiefe Spuren hinterließ: „Die Bombardierungen, die Gefechte und die Toten machten Weihnachten 1944 für die ganze Garfagnana zu einer tragischen Erinnerung.“
Die Gründe für die Offensive
Im Dezember 1944, während die deutsche Ardennenoffensive die Westfront erschütterte, beschloss die deutsche Führung, die Erstarrung der italienischen Front für einen Angriff in der Garfagnana zu nutzen, mit dem Ziel, bis Lucca vorzustoßen. General Otto Fretter-Pico, Kommandeur der deutschen 148. Reserve-Division (der auch die italienische Alpini-Division „Monterosa“ unterstellt war), entwarf einen kühnen Plan für einen konzentrischen Angriff auf die alliierten Stellungen im Serchio-Tal. Das Unternehmen wurde von Marschall Rodolfo Graziani gebilligt, dem Oberbefehlshaber der Streitkräfte der Italienischen Sozialrepublik (RSI), der darin eine Gelegenheit sah, den Wert des republikanischen Heeres zu beweisen. Das Serchio-Tal mit seinem bergigen, schwer zugänglichen Gelände war ein ideales Ziel für einen Überraschungsangriff. Die Berge boten den für den Kampf unter schwierigen Bedingungen gut ausgebildeten Truppen der Achse einen taktischen Vorteil. Zudem wurde der Abschnitt nur von der amerikanischen 92. Infanteriedivision gehalten, die überwiegend aus afroamerikanischen Soldaten bestand – unerfahren und belastet durch das oft rassistisch geprägte Misstrauen ihrer eigenen Vorgesetzten. Zeitgenössische Quellen berichten: „Die alliierte Führung hatte die Verwundbarkeit des westlichen Abschnitts unterschätzt und ihn für einen Nebenschauplatz gehalten, der feindlichen Angriffen weniger ausgesetzt sei.“ Der deutsch-italienische Angriff sollte auf drei Hauptachsen mit jeweils eigenen Zielen erfolgen: Die erste Kolonne sollte auf Sommocolonia vorstoßen, die zweite auf Barga, die dritte die rechte Flanke gegen alliierte Gegenangriffe decken. Es war ein äußerst ehrgeiziger Plan, dessen Erfolg von Überraschung, Schnelligkeit und der Fähigkeit abhing, die gewonnenen Stellungen zu halten. Die Weihnachtszeit war nicht zufällig gewählt: Man hoffte, die Alliierten seien wegen der Feiertage weniger wachsam. „Man wollte den Gegner überraschen und die scheinbare Ruhe der Front und die Kälte nutzen, um die alliierte Antwort zu erschweren.“
Der Angriffsplan
Das Unternehmen „Wintergewitter“ begann offiziell in der Nacht vom 25. auf den 26. Dezember 1944, als die Kräfte der Achse – deutsche und italienische Truppen – einen koordinierten Angriff auf die alliierten Stellungen im Serchio-Tal eröffneten. Das Unternehmen setzte auf Überraschung: Der Angriff begann ohne vorbereitendes Trommelfeuer, um die Alliierten völlig unvorbereitet zu treffen. Schon am 24. Dezember kursierten Gerüchte über eine bevorstehende deutsche Offensive; unter schwerem Beschuss ging die Bevölkerung zur Weihnachtsmesse. Für den Angriff waren die Kräfte der Achse in drei Hauptkolonnen gegliedert. Die erste, geführt vom Bataillon Mittenwald, bestand aus deutschen Gebirgstruppen mit dem Auftrag, Sommocolonia, eine Schlüsselstellung zur Kontrolle des Tals, einzuschließen und zu besetzen. Die zweite Kolonne richtete sich gegen Barga, die dritte gegen Coreglia. Im Einzelnen lautete die Gliederung: Erste Kolonne: I. Bataillon Grenadier-Regiment 285 (148. Infanterie-Division), II. Bataillon Grenadier-Regiment 285 (148. Infanterie-Division); zweite Kolonne: 3. Alpini-Bataillon „Intra“, 1. Alpini-Regiment (Division „Monterosa“), 1. Alpini-Bataillon „Brescia“, 2. Alpini-Regiment (Division „Monterosa“), 2. Bataillon, 6. Marineinfanterie-Regiment (Division „San Marco“), 23. Aufklärungsabteilung (Division „Monterosa“); dritte Kolonne: Gebirgsjäger-Bataillon 4 (148. Infanterie-Division), Gebirgsjäger-Bataillon „Mittenwald“ (148. Infanterie-Division), MG-Bataillon „Kesselring“ (148. Infanterie-Division), unterstützt von heftigem Artilleriefeuer, das in den ersten Stunden der Offensive über 1.500 Granaten auf die alliierte Verteidigung legte. Ziel war die Einnahme der Ortschaften Barga, Sommocolonia, Vergemoli, Treppignana, Coreglia, Fornaci di Barga, Promiana, Castelvecchio und Calomini nordwestlich von Lucca. In Sommocolonia, wo der wichtigste Kampf stattfand, lagen etwa vierzig amerikanische Soldaten unter Leutnant Jenkins und etwa fünfundzwanzig Partisanen der XI Zona Patrioti unter Pier Donato Sommati. Die beiden bemerkten verdächtige Bewegungen und forderten Verstärkung an, doch das amerikanische Kommando ging nicht darauf ein. Sommocolonia wurde angegriffen und das Dorf rasch eingeschlossen. Der Angriff begann mit schwerem Beschuss, gefolgt von einem Frontalangriff der Achsenkräfte. „Die Explosionen erhellten die Nacht, während das Dorf unter dem unablässigen Artilleriefeuer bebte“, berichten zeitgenössische Darstellungen. Trotz zähen alliierten Widerstands fiel Sommocolonia am Nachmittag des 26. Dezember. Die anderen Kolonnen kamen ebenso rasch voran. In Barga wurde die alliierte Verteidigung überrannt, die amerikanischen Einheiten zogen sich ungeordnet zurück. Bis zum 27. Dezember hatten die deutsch-italienischen Kräfte auf einer Front von etwa 20 Kilometern Boden gewonnen, Calavorno erreicht und das alliierte Hinterland bedroht. Fehlende Verstärkungen und der massive Einsatz der alliierten Luftwaffe brachten die Offensive jedoch bis zum 30. Dezember zum Stehen. Das Unternehmen „Wintergewitter“ dauerte nur vier schreckliche Tage.
Der Verlauf der Operationen
Die Angriffe begannen mit dem Vorgehen der dritten Kolonne, die vor allem aus Einheiten der Gebirgsjägerbestand, der deutschen Gebirgstruppen. Diese Formation griff auf der Ostseite des Serchio an und richtete ihren Stoß gegen den rechten Flügel der amerikanischen Verteidigung, das 370th Regimental Combat Team – einen amerikanischen Verband, der dem deutschen Modell der Kampfgruppeentsprach und zur 92. Infanteriedivision gehörte. Hauptziel der dritten Kolonne war die Kontrolle über das strategisch wichtige Dorf Sommocolonia, das zum Schauplatz besonders blutiger Kämpfe wurde. In Sommocolonia leistete eine Kompanie des 2. Bataillons des 366th Infantry Regiment, unterstützt von italienischen Partisanen, zähen Widerstand gegen die deutschen Kräfte. Die Kämpfe begannen in den frühen Morgenstunden und dauerten den ganzen Tag. Erst am Abend mussten die überlebenden Amerikaner und Partisanen, auf achtzehn Mann zusammengeschmolzen, den Ort räumen. Die Verluste waren auf beiden Seiten schwer: Die Gesamtbilanz der Schlacht umfasste sieben getötete Zivilisten, sieben gefallene Partisanen (dazu fünf Vermisste), dreiundvierzig tote amerikanische Soldaten (und fünf Vermisste) und siebzig gefallene deutsche Soldaten (dazu fünfzehn Vermisste) – insgesamt 132 Tote und Dutzende Verwundete. Sommocolonia erlitt zudem schwere Zerstörungen: Über die Hälfte der Häuser wurde zerstört, die Pfarrkirche dem Erdboden gleichgemacht, Rocca, Turm und Wasserleitung schwer beschädigt. In den folgenden Tagen verschlimmerten massive Bombardierungen den Zustand des Dorfes weiter. Auf der linken Flanke des Angriffs spielte das Gebirgsjäger-Bataillon „Mittenwald“ eine entscheidende Rolle: Es nahm Bebbio und Scarpello, nachdem es die vorgeschobenen Stellungen der 92nd Cavalry Reconnaissance Troop, der Aufklärungseinheit der amerikanischen 92. Division, überrannt hatte. Um 14 Uhr war der amerikanische rechte Flügel völlig durchbrochen, die Truppen zogen sich nach Süden zurück. Die Deutschen errichteten eine neue vordere Linie mit den Dörfern Barga und Coreglia Antelminelli, die am folgenden Morgen nach heftigen Kämpfen besetzt wurden. Am 27. Dezember griffen in den frühen Morgenstunden auch die italienischen Kräfte der zweiten Kolonne ein. Unterstützt vom Feuer der Artillerie der Alpini-Division „Monterosa“ und der deutschen 148. Infanterie-Division griffen diese Einheiten die amerikanischen Stellungen südlich von Castelnuovo di Garfagnana und auf der Westseite des Serchio an. Gleichzeitig frontal und an der bereits eingedrückten rechten Flanke bedrängt, begannen die amerikanischen Einheiten einen ungeordneten Rückzug nach Süden. An dieser Phase nahmen auch die beiden Bataillone der ersten deutschen Kolonne teil, die den Vormarsch der beiden anderen Kolonnen nutzten, um ins Gefecht einzugreifen. Bis zum Abend des 27. Dezember hatten die italienischen Kräfte Gallicano genommen, während auf der anderen Seite des Serchio die Gebirgsjäger vorrückten und das von den amerikanischen Einheiten aufgegebene Fornaci di Barga besetzten. Der deutsch-italienische Vorstoß umfasste nun eine Front von 20 Kilometern mit einer Tiefe zwischen 8 Kilometern in der Mitte und 2 Kilometern an den Flanken. Am 28. Dezember gingen die Operationen weiter: Die deutschen Einheiten rückten entlang des Serchio bis zum Dorf Calavorno vor, die italienischen nahmen Bolognana. Trotz der Anfangserfolge erlahmte die Offensive allmählich. Mangel an Ersatz und an Panzerkräften verhinderte, die Gewinne voll auszunutzen und die zurückweichenden amerikanischen Truppen zu verfolgen. Die Kämpfe des 28. Dezember markierten das Ende einer der letzten koordinierten Offensiven der deutsch-italienischen Kräfte an der italienischen Front.
Die Folgen des Unternehmens für die Garfagnana während und nach dem Krieg
Das Unternehmen „Wintergewitter“ war nicht nur ein Kampf zwischen gegnerischen Streitkräften, sondern hatte verheerende Folgen für die Zivilbevölkerung der Garfagnana, besonders für die Kinder, wehrlose und tragisch getroffene Opfer. Zeitzeugnisse beschreiben von Bomben verwüstete Dörfer, zerstörte Familien und eine ganze Generation mit unauslöschlichen Traumata. Zu den dramatischsten Ereignissen gehörte die Bombardierung von Pontecosi am 28. Dezember 1944, die zahlreiche Zivilisten tötete, darunter viele Kinder. Die kleine Ada Cassettari, gerade zwei Jahre alt, wurde bei einem Luftangriff in den Armen ihrer Mutter von einem Splitter getötet. Leutnant Cesare Fiaschi, damals in der Gegend, schrieb in sein Tagebuch: „Den Ausdruck dieser Mutter, versteinert vor Schmerz und Verzweiflung, kann ich nicht ertragen. Ich möchte die Welt und die Gräuel des Krieges verfluchen.“ Ähnlich Tragisches geschah in Sommocolonia, wo der vierjährige Giuliano Nardini während der Kämpfe von einer MP-Garbe getötet wurde; sein älterer Bruder Nardino wurde dabei schwer verletzt. Das waren keine Einzelfälle: Ganze Familien wurden durch alliierte Bombardierungen ausgelöscht, während Durchkämmungsaktionen der Achsenkräfte weiteres Leid über eine bereits erschöpfte Bevölkerung brachten. Ein Lokalhistoriker schreibt: „Das Leben dieser jungen Menschen wurde zerstört und hinterließ in Familien und Gemeinden eine Lücke, die sich nie wieder schloss.“ Bis heute leben die Spuren dieser Tragödien in den Erzählungen der Familien und in den Denkmälern fort, die zur Erinnerung an die unschuldigen Opfer jenes schrecklichen Winters errichtet wurden.
Die Folgen der Weihnachtsschlacht von 1944 in der Garfagnana waren für Bevölkerung und Gebiet schwer. Die Zerstörung von Dörfern wie Sommocolonia und Pontecosi machte viele Familien obdachlos und verschärfte die ohnehin verbreitete Not der Nachkriegszeit. Der Verlust von Menschenleben, vor allem unter Zivilisten, prägte die Gemeinschaften tief, und die Kinder trugen jahrelang die Traumata des Krieges. Wirtschaftlich verlangsamten die Zerstörungen an landwirtschaftlichen und städtischen Einrichtungen den Wiederaufbau, zusätzlich erschwert durch die abgelegene Lage und Blindgänger. Vor allem aber vertiefte die Schlacht politisch und im zivilen Zusammenleben die ideologischen Gräben zwischen Anhängern der Resistenza und faschistischen Kollaborateuren der Achsenkräfte. Es dauerte Jahrzehnte, diese Spannungen zu überwinden. Denkmäler und jährliche Gedenkfeiern sind jedoch zu Symbolen der Stärke geworden, haben das gemeinsame Nachdenken gefördert und die Erinnerung wachgehalten. Heute sind die Weihnachtsschlacht und das Unternehmen „Wintergewitter“ Gegenstand von Studien, die ihre Vielschichtigkeit untersuchen und zu einer gemeinsamen, dem Frieden verpflichteten Erinnerung beitragen. „Die Ereignisse von ‚Wintergewitter‘ erinnern uns daran, dass selbst der brutale Krieg von Taten außergewöhnlicher Menschlichkeit und Aufopferung erhellt werden kann“, schreibt ein Historiker.
Die Erinnerung an diese Ereignisse zu bewahren ist wesentlich, um die Opfer zu ehren und aus der Vergangenheit zu lernen, damit sich solche Tragödien nie wiederholen.
Literatur
- Istituto Storico della Resistenza e dell’Età Contemporanea in provincia di Lucca, La battaglia di Natale, Isreclucca.
- “Italiani in Guerra. Le guerre degli italiani dal Risorgimento ai giorni nostri”, Artikel Natale di vittoria in Garfagnana, 28/12/2018.
- Liberation Route Europe, La battaglia di Sommocolonia, https://liberationroute.com.
- Battle of Garfagnana, Wikipedia, https://en.wikipedia.org/wiki/Battle_of_Garfagnana.
- A. BEEVOR, Ardennes 1944: Hitler’s Last Gamble, Penguin Books, 2015.
- G. CECINI, L’Esercito di Mussolini, Rom: Newton Compton Editori, 2017.
- G. CECINI, I generali di Mussolini: Da Pietro Badoglio a Rodolfo Graziani, Rom: Newton Compton Editori, 2020.
- F. CRAVAREZZA, T. CRAVAREZZA, Le grandi battaglie della Linea Gotica, Turin: Edizioni del Capricorno, 2018, S. 181-187.
- Esercito Nazionale Repubblicano, Wikipedia, https://it.wikipedia.org/wiki/Esercito_Nazionale_Repubblicano.
- L’Esercito Nazionale Repubblicano del 1944, La Nuova Difesa, https://www.lanuovadifesa.it.
- F. FALCONI, La Divisione Alpina Monterosa, in https://www.italia-rsi.it/farsimonterosa/monterosa.htm
- Garfagnana 26 dicembre 1944 ‘Operazione Winter-gewitter’ l’ultima offensiva dell’Asse, Italiani in Guerra, https://italianinguerra.com.
- Garfagnana Dream, Il più tragico Natale che la Garfagnana ricordi, https://garfagnanadream.it
- C. GENTILE, I crimini di guerra tedeschi in Italia (1943-1945), Turin: Bollati Boringhieri, 2015.
- Istituto Storico Toscano della Resistenza, La battaglia della Garfagnana, https://istoresistenzatoscana.org.
- F. MAJADALANY, The Monastery, Cassell, 1957.
- S. MYRON, Buffalo Soldiers in Italy: Black Americans in World War II, McFarland, 2004.
- Operazione Wintergewitter (1944), Wikipedia, https://it.wikipedia.org/wiki/Operazione_Wintergewitter_(1944).
- C. PAVONE, Una guerra civile. Saggio storico sulla moralità nella Resistenza, Turin: Bollati Boringhieri, 1991.
- Touring Club Italiano, Paesaggi della memoria. Itinerari della Linea Gotica in Toscana, Mailand: Touring Club Italiano, 2005.
- The U.S. Army Center of Military History, 92nd Infantry Division in Italy, https://history.army.mil.
Filme
1944 Garfagnana: die italienischen Ardennen
Die Entscheidung der Soldaten der Achse
The Battle of Sommocolonia
Der junge Hank Smith erzählt
1st Lt. John R. Fox – 1944 WW2 Medal of Honor Moment
Ein endlich anerkanntes Opfer







